BASTELANLEITUNG HOLZBRÜCKE

Um diese Holzbrücken selbst zu basteln braucht es folgendes:

  • schmale Äste (Weide, Apfel, Haselnuss)
  • stabiler Blumendraht
  • Gartenschere
  • Bohrmaschine

Was kostet so ein Häuschen?

Wer die Äste kostenfrei und ungespritzt ergattern kann, benötigt lediglich den Blumendraht, der für rund 2€ zu kaufen ist.

 

Schritt 1


Bevor das Basteln beginnen kann, sind einige Vorarbeiten nötig. Die Äste sollten auf gleiche Länge (10-20cm) zugeschnitten werden, Miniäste an den Seiten sollten mit der Gartenschere entfernt werden.

Nun sollten die Aststücke getrocknet werden, da sie mit dem Trocknen auch an Größe verlieren und zusammenschrumpfen und so sonst später unschöne Lücken in der Brücke entstehen können. 

Schritt 2


Jetzt werden die Äste vor dem Bohren sorgfältig im gleichen Abstand markeirt (s. Skizze), damit das Auffädeln nachher reibungslos klappt. Wer hier ungenau arbeitet riskiert später eine schiefe Brücke.

Schritt 3


Nun gehts ans Bohren! Für besonders angenehmes Arbeiten empfiehlt sich eine Ständerbohrmaschine, Handschuhe und eine Schraubzwinge, die verhindert, dass die Äste unkontrolliert ausschlagen.

Hinweis: Keinen zu dünnen Bohrer verwenden, und ruhig nach dem ersten Ast einmal testen, ob das Loch groß genug für den Blumendraht ist, denn sonst ist der Ärger am Ende groß, wenn alle Äste nochmal nachgebohrt werden müssen

Schritt 4


Wenn die Bohrarbeit abgeschlossen ist, geht es ans Einfädeln. Es ist wichtig bereits beim Kauf darauf zu achten, dass der Draht kräftig und stabil ist, damit das Einfädeln nicht zum Frust wird. 

Als kleiner Richtwert für die Drahtlänge: Die Brücken auf dem Bild wurden mit einem 30cm langen Draht gefertigt.

Wichtig: Damit keine Verletzungsgefahr besteht sollte am ersten und letzten Ast 2 weitere kleine Löcher gebort werden, in welche die Enden fest gesteckt und mit einem Tropfen Ponal befestigt werden.