BROTKÄFER

Aussehen

Mit seiner dunkelbraunen Färbung und seiner Größe von bis zu 3mm zählt der Brotkäfer zu den Vorratsschädlingen. Im Gegensatz zu anderen Käferarten kann man sie gut an ihren dreigliedrigen Fühlern erkennen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Aus den bis zu 100 Eiern, die die Weibchen legen, entwickeln sich in rund 3 Monaten ausgewachsene und fortpflanzungsfähige Tiere. Die Larven des Brotkäfers sind weißlich gefärbt und entwickeln sich in einem ovalen Kokon, das mitunter aus Nahrungsmitteln gesponnen wird. Aufgrund der geringen Größe von anfänglich 0,5mm können Brotkäferlarven auch ungeöffnete, verpackte Lebensmittel befallen.

Wissenswertes

Der adulte Brotkäfer ist flugfähig und nimmt des Weiteren auch keine Nahrung zu sich. Seine Lebensdauer erstreckt sich auf rund 8 Wochen. Die Larven des Brotkäfers zählen zu den Allesfressern und haben ein sehr breites Nahrungsspektrum.

Maßnahmen zur Bekämpfung

Einen Brotkäferbefall erkennt man zum Einen an den Fraßlöchern der Verpackung, zum Anderen aber auch an den adulten Tieren, die sich gerne an der Fensterbank tummeln. Da der Brotkäfer ein guter Flieger ist, ist es oftmals schwer die Ursprungsquelle des Befalls auszumachen. Hilfreich sind hier Pheromonfallen, die die Brotkäfer gezielt anlocken und ihre Wirkung für rund 6 Wochen behalten. Für den Menschen sind diese Fallen absolut geruchsneutral.

Sollte es nötig sein, die Käfer effizienter zu beseitigen, kann zusätzlich auf fossiles Plankton zurückgegriffen werden. Dieses ist für Mensch und Haustier ebenfalls absolut unschädlich, da es rein physikalisch auf die Schädlinge wirkt und deren Schutzpanzer zerstört und somit austrocknet. Zusätzlich kann ein haustierfreundliches Biozid (Ardap) verwendet werden.

Langfristig empfiehlt es sich Lebensmittel und auch Tierfutter in gut verschließbaren Schraubgläsern aufzubewahren um einen erneuten Befall ausschließen zu können.